Therapie

Bei einer Krebserkrankung gibt es drei wichtige Formen der Behandlung: Operation, Medikamente und die Bestrahlung des Tumors. Die Strahlentherapie (auch Radiotherapie) kann vor einer Operation angewendet werden, um den Tumor zu verkleinern und so die Operation zu erleichtern. Oder sie wird im Anschluss an die Operation durchgeführt, um eventuell übrig gebliebene Krebszellen zu zerstören. Einige Krebsarten können auch allein durch Bestrahlung geheilt werden.

Akut auftretende Rückenschmerzen klingen meistens in weniger als sechs Wochen ab. Manchmal werden die Rückenschmerzen aber chronisch und treten wiederholt für längere Zeit auf. Sie werden dann zu chronischen Rückenschmerzen. Hierbei ist eine gezielte Behandlung sehr wichtig, um eine günstigeren Verlauf und Beschwerdelinderung zu erzielen. 

Fast jeder kennt gelegentlich auftretende Schmerzen. Am häufigsten sind sicherlich Kopf- oder Rückenschmerzen. Wenn Schmerzen regelmäßig auftreten, werden sie zur Qual und haben einen starken Einfluss auf die Lebensqualität. Zur Behandlung von Schmerzen gibt es viele Möglichkeiten. Eine Schmerztherapie sollte immer als erstes Ziel die Beseitigung der Ursache des Schmerzes haben.

Viele Krebspatienten leiden unter Schmerzen. Diese muss heute niemand mehr einfach aushalten. Es gibt inzwischen viele Möglichkeiten, die Schmerzen in den Griff zu bekommen.

Ältere Menschen leiden oft an mehreren Erkrankungen gleichzeitig und müssen daher häufig auch diverse Medikamente einnehmen. Oft beeinflussen sich Arzneimittel in ihren Wirkungen gegenseitig. Bei älteren Patienten tritt die Wirkung von Medikamenten durch altersbedingte Stoffwechselveränderungen oft anders ein als bei jüngeren Menschen. Auch sind Nebenwirkungen dann häufiger.

Unter Schwindel (Vertigo) versteht man den fälschlichen Eindruck, man selbst oder Dinge in der Umgebung würden sich bewegen oder drehen, wobei gewöhnlich gleichzeitig Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen auftreten. 

Bei Kindern, älteren Menschen und bei Frauen in der Schwangerschaft tritt Migräne mitunter in besonderen Formen auf oder es kann zu Veränderungen im Krankheitsbild kommen.

Es gibt eine Vielzahl von Reizen, die eine Migräne auslösen können. Dabei muss deutlich zwischen der eigentlichen Ursache der Migräne-Erkrankung und den Auslösern für einzelne Attacken unterschieden werden. Diese Auslöser sind sehr unterschiedlich und müssen nicht immer zwangsläufig eine Attacke zur Folge haben.

Bei der Migräne kommt es attackenweise zu heftigen, häufig einseitigen pulsierend-pochenden Kopfschmerzen. Typisch für die Migräne sind auch ihre Begleiterscheinungen: Übelkeit und Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie eine negative Gefühlslage gehören zu den bekanntesten Symptomen.

Ein gutartiger Hirntumor ist eine ungewöhnliche, aber nicht krebsartige Wucherung von Gewebe im Gehirn. Ein bösartiger Hirntumor ist ein Krebsgeschwür im Gehirn, das in das angrenzende Gewebe eindringen und es zerstören kann oder das als Tochtergeschwulst (Metastase) von einem Krebstumor, der irgendwo anders im Körper wächst, über das Blut ins Gehirn verschleppt worden ist.

Bei den meisten Betroffenen ist der Funktionsverlust unmittelbar nach einem ischämischen Schlaganfall am stärksten ausgeprägt. In rund zehn bis 15 Prozent aller Fälle handelt es sich um einen Schlaganfall, der erst nach ein bis zwei Tagen die größten Funktionsverluste bewirkt. Bei Menschen mit einem hämorrhagischen Schlaganfall kommt es in der Regel zu einem allmählichen Funktionsverlust, der sich über Minuten bis Stunden hinzieht.

Spätestens bei mittelschweren bis schweren Migräne-Anfällen sollten Betroffene zum Arzt gehen. Mit heutigen Medikamenten ist eine gute Behandlung möglich. Es gibt etablierte Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG). Schmerzmittel, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, helfen oft nicht nachhaltig und können bei dauerhafter Einnahme sogar gefährliche Nebenwirkungen verursachen.

Der Schlaganfall ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Daher ist es äußerst wichtig, einen Schlaganfall mit seinen Symptomen schnell zu erkennen, um ärztliche Hilfe holen zu können. Beim Schlaganfall (medizinisch: Apoplexie) werden Teile des Gehirns unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Ursache ist eine plötzlich einsetzende Durchblutungsstörung des Gehirns. Je länger die Mangeldurchblutung des Gehirns andauert, desto mehr Gehirnzellen werden zerstört und desto schlimmer sind die dauerhaften Folgen für den Betroffenen. So können Lähmungen, Sprachstörungen und andere Funktionsstörungen des Gehirns auftreten.

Die Gefäße, die wie ein Kranz um das Herz herum liegen, den Herzmuskel mit lebensnotwendigem Sauerstoff und mit Nährstoffen versorgen, nennt man Herzkranzgefäße. Sind diese Gefäße durch Ablagerungen verengt, können sie das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen. In diesem Fall spricht der Arzt von einer "koronarer Herzkrankheit", die zu den wichtigsten Volkskrankheiten zählt. Zur Behandlung gibt es sowohl Medikamente, die einem Anfall vorbeugen, als auch Medikamente, die bei einem akuten Anfall eingesetzt werden.

Bestimmte neurologische Anzeichen sind Hinweise auf einen Notfall, andere sind Warnzeichen, dass eine Störung vorliegen könnte. Wenn Sie die Symptome erkennen, können Sie selbst reagieren oder Ihren Angehörigen helfen.

Immer wieder kommt es bei der Benennung von Erkrankungen, die Ursache von Gelenkschmerzen sind, zur Verwechslung von Arthrose und Arthritis. Schmerz ist das zentrale und den gesamten Krankheitsverlauf begleitende Symptom beider Gelenkerkrankungen. Zusätzlich zu den Gelenkschmerzen treten in späteren Stadien auch Einschränkungen des natürlichen Bewegungsradius bis hin zu völliger Bewegungsunfähigkeit der betroffenen Gelenke sowie Gelenkverformungen auf. Trotz dieser Gemeinsamkeiten beider Erkrankungen ist eine Unterscheidung wichtig; nur so kann eine optimale Therapie gefunden werden.

Deutschland ist ein Jodmangelgebiet. Das heißt, Lebensmittel und Trinkwasser enthalten von Natur aus zu wenig Jod. Eine zu geringe Jodaufnahme kann zu einer Vergrößerung der Schilddrüse und zu Veränderungen in ihrem Gewebe führen. Der Laie spricht dann von einem Kropf, der Arzt von einer Struma. Wer einige Ernährungstipps beachtet, kann einer Schilddrüsenvergrößerung wirksam vorbeugen. Auch Patienten, die bereits eine vergrößerte Schilddrüse haben, profitieren von einer angepassten Ernährung.

Zu Beginn hat der Patient noch keine Beschwerden und ignoriert daher seine Krankheit. Weit besser als der Arzt können die Menschen in seinem Umfeld erste Anzeichen für Alzheimer feststellen.

Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die zu einer teilweisen Zerstörung der Hüllen der Nervenfasern führt.

Ein Aneurysma ist eine Schwachstelle in der Arterienwand. Eine Ruptur führt zu Blutungen mit unterschiedlichen Folgen. 

Ein gut eingestellter Diabetiker kann alle Sportarten ausüben, sofern er motiviert und gut vorbereitet ist und entsprechend überwacht wird. 

Für eine Vielzahl von Hauterkrankungen ist die Behandlung mit kortisonhaltigen Präparaten früher oder später Mittel der Wahl und wird von Dermatologen empfohlen. Für einige Patienten ist eine Kortisontherapie aus oftmals unbegründeter übertriebener Angst vor Nebenwirkungen nicht vorstellbar. Trotz des Risikos einer Verschlechterung des eigenen gesundheitlichen Zustandes wird die Therapie abgelehnt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Kortisonangst“.

Zwei Drittel der Migränepatienten sind Frauen. Zu den Ursachen gehören: hormonelle Veränderungen während des weiblichen Zyklus.

Bei der Ischialgie handelt es sich um einen häufig auftretenden, manchmal zu Beeinträchtigungen führenden Schmerz. In der Regel hängt die Ischialgie mit der Reizung eines Nerven (an der Nervenwurzel im Bereich der Wirbelsäule) zusammen. 

Die multiple Sklerose ist eine, oftmals schubförmig verlaufende, entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems, die ganz verschiedene neurologische Symptome hervorrufen kann. Weltweit leiden etwa 2,5 Millionen Menschen an Multipler Sklerose.

Als Reisekrankheit (Kinetose) bezeichnet man eine Vielzahl verschiedener Symptome, die oftmals durch ungewohnte Bewegungen in einem Verkehrsmittel ausgelöst werden. Andere Bezeichnungen für dieselben Symptome sind beispielsweise Seekrankheit oder auch Luftkrankheit.

Je eher die Therapie der rheumatoiden Arthritis in den Krankheitsverlauf eingreift, desto erfolgversprechender sind die Chancen auf Linderung der rheumatischen Beschwerden und einer Verlangsamung des Fortschreitens der Erkrankung. Alle Rheumatherapien stellen die medikamentöse Schmerzlinderung für mehr Wohlbefinden des Patienten und die Entzündungshemmung zur nachhaltigen Ausschaltung weiterer Gelenkschädigungen in den Vordergrund. Wichtig bei der Therapie von Rheuma sind aber auch physiotherapeutische Maßnahmen.

Die meisten Patienten mit Rheuma nehmen regelmäßig Schmerzmittel ein. Es ist wichtig, Informationen zur Wirkung, zur Einnahme und zu den Nebenwirkungen von Schmerzmitteln zu kennen.

Die Zuckerkrankheit (medizinisch: Diabetes mellitus) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel zu stark ansteigt, weil der Körper Kohlenhydrate wie Zucker nur noch ungenügend verwerten kann. Man unterscheidet zwei Formen: Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes. Typ-1-Patienten müssen auf jeden Fall Insulin spritzen. Der Typ 2 wird auch „Alterszucker“ genannt, weil er sich meistens erst im fortgeschrittenen Alter bemerkbar macht. Dieser Diabetes lässt sich im Anfangsstadium noch mit Tabletten behandeln. Ab einem gewissen Punkt aber müssen auch Diabetiker mit Typ-2-Diabetes Insulin spritzen. Mindestens 8 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Diabetes, darum spricht man von einer Volkskrankheit. Die meisten Patienten, nämlich etwa 95 Prozent, leiden am Diabetes vom Typ 2.

Die transitorische ischämische Attacke (TIA) ist eine vorübergehende neurologische Ausfallserscheinung: Die Symptome verschwinden innerhalb einer Stunde ohne Folgeerscheinungen oder Hirnschäden. Aber die TIA erfordert eine rasche medizinische Versorgung.

Morbus Bechterew ist eine entzündliche Erkrankung, die vorwiegend die Wirbelsäule betrifft. Sie kann aber auch alle anderen Gelenke des Körpers sowie innere Organe befallen. Morbus Bechterew verläuft chronisch, das heißt langsam fortschreitend. Um die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten und den Schmerz in Schach zu halten, gehört regelmäßige Gymnastik zu den wichtigsten therapeutischen Maßnahmen.

Diese Website ersetzt keinen Arztbesuch!